Holzbauweise

Innovative Holzbauweise: Fertighaus, Passivhaus & mehr

Was Sie von unserem Holzbauunternehmen erwarten dürfen:

  • herausragende Qualität bei Planung, Umsetzung und Material
  • handwerkliches Können und technisches Wissen, das Seinesgleichen sucht
  • extrem hoher Anspruch an Design und Optik
  • preiswerte Leistungen und Produkte
  • Holzbauprojekte aus einer Hand: keine lästige Abstimmung mit diversen Dienstleistern
  • zuverlässige Termin- und Kostenplanung

Mit uns realisieren Sie Bauprojekte, die von Anfang bis Ende Freude bereiten statt Stress zu verursachen – wir identifizieren uns mit Ihrem persönlichen Bauvorhaben bis ins letzte Detail und sind erst dann zufrieden, wenn wir sicher sind, dass Ihr Bauprojekt perfekt ist.


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Was bedeutet Holzbauweise?
Definition:

Die Holzbauweise ist ein traditionelles und eigenständiges Fachgebiet im Bauwesen. In Holzbauweise errichtete Bauwerke werden ausschließlich oder teilweise aus dem Baustoff Holz hergestellt. Unter dem Baustoff Holz fallen hierbei sowohl Massivholz und Brettschichtholz als auch sogenannte Holzwerkstoffe.

Holzbauweisen – verschiedene Arten:

Unterschieden wird hauptsächlich zwischen diesen Holzbauweisen:

Massivholzbau

  • Brettstapelbau
  • Blockbau

Holzrahmenbau (auch Riegelbau)

  • Holztafelbauweise

Skelettbau

Holzständerbau

Rähmbauweise

Haus in Holzbauweise

Unsere Holzbau-Produktpalette

Unsere Zimmerei bietet Ihnen die ganze Palette an Produkten und Techniken aus dem Holzbau:

  • Holzhaus
  • Dachstuhl
  • Wandaufbau
  • Dachfenster
  • Holzbalkon
  • Anbau

Sie haben ein ganz individuelles Projekt, das hier nicht genannt wurde und Sie sind sich nicht sicher, ob wir so etwas umsetzen? Fragen Sie uns einfach danach, wir sind vielseitig aufgestellt und beraten Sie gerne oder unterbreiten Ihnen ein faires Angebot.

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„In der Raumaufteilung und in der Ausführung unseres Holzhauses spiegelt sich die Kompetenz der Firma Völk und der Firma Sohm wieder – es entstand ein modernes, pfiffiges Traumhaus, mit Galerie und offenem Wohn-Essbereich.“


Familie Hönscher


Die Arten – Holzbauweisen im Vergleich

Holzbau ist nicht gleich Holzbau. Auch im Holzbau gilt: Viele Wege führen nach Rom. Verschiedene Holzbauweisen bringen verschiedene Eigenheiten und somit auch unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich. Wir werden im Folgenden auf die verbreitetsten Arten des Holzbaus eingehen.

Massivholzbau


Der Massivholzbau unterteilt sich in die traditionelle Blockbauweise und die modernere Brettstapelbauweise.
 

Brettstapelbau


Der Brettstapelbau ist eine moderne und heute vielfach angewandte Holzbauweise. Im Brettstapelbau werden Bretter in mehreren Ebenen parallel bzw. kreuzweise zu massiven Holzplatten verbunden. Die Verbindung erfolgt mit Leim, Nägeln oder in der fortschrittlichsten Variante ausschließlich mit Holzdübeln. Diese Bauweise zeichnet sich besonders durch sehr gute Dämmeigenschaften, ein angenehmes Wohnklima und hohe Stabilität aus.

Massivholzbau

Blockbauweise


Die Blockbauweise ist eine Holzbauweise mit langer Tradition. Blockhäuser waren vor allem in Nordamerika weit verbreitet. Bei dieser Form des Holzbaus werden Rundholzstämme entrindet und aufeinander gestapelt. An den Ecken des Gebäudes werden die Stämme verzahnt. So entsteht das typische Bild eines Blockhauses. Heutzutage werden die Stämme häufig in der Mitte aufgetrennt um eine zusätzliche Dämmschicht zu integrieren und thermisch bedingtes Spalten der Stämme zu vermeiden.

Blockbauweise
Rähmbauweise

Skelettbau


Wie die Bezeichnung dieser Bauweise vermuten lässt, wird aus Balken eine Art Skelett des Gebäudes hergestellt, welches die tragende Funktion des Gebäudes übernimmt. Diese tragenden Elemente übernehmen, anders als bei einem Massivholzhaus, keine sichtbare Rolle innerhalb der Räume. Das Skelett wird mit einer Fassade bekleidet und im Inneren werden nicht tragende Wände ergänzt um den Wohnraum zu gliedern.

Ständerbau


Diese Bauweise ist eine sehr alte Form des Fachwerkbaus. Beim Ständerbau bilden gebäudehohe Ständer das tragende System. Grundsätzlich ist der Ständerbau dem moderneren Skelettbau sehr ähnlich und unterscheidet sich hauptsächlich im Detail. Zum Beispiel fallen die Abstände der Ständer deutlich geringer aus.

Rähmbauweise


Die meisten der heute noch erhaltenen, historischen Fachwerkhäuser sind in Rähmbauweise gebaut. Sie hat sich aus der Ständerbauweise entwickelt und war vor allem im Spätmittelalter dominierend. Der deutlichste Unterschied zum Ständerbau ergibt sich daraus, dass die Ständer nicht gebäudehoch sind, sondern jeweils nur die Höhe eines Stockwerkes umfassen. Die Ständer der verschiedenen Stockwerke sind versetzt zueinander angeordnet wodurch sich im gewissen Rahmen höhere Flexibilität bei der Raumgestaltung ergibt. Weiterhin unterscheidet sich diese Bauweise optisch gut sichtbar dadurch von der Ständerbauweise, dass das erste Stockwerk häufig ein Stück weit nach außen hin über das Erdgeschoss hinausragt.

Holzrahmenbau und Holztafelbau


Der Holzrahmenbau hat sich aus der traditionellen Ständerbauweise entwickelt und ist besonders in Form des Holztafelbaus heute eine viel eingesetzte Form des Holzbaus. Im Holzrahmenbau übernimmt ein Holzgerüst aus senkrechten und waagerechten Balken die vertikale Tragfunktion. Die Horizontale Stabilität wird durch Verstrebungen oder die anschließende Verplankung des Rahmens erreicht. Zuvor wird der Holzrahmen noch mit Dämmstoff ausgefüllt.

Holztafelbau


Der Holztafelbau entspricht vom Konstruktionsprinzip dem Holzrahmenbau, unterscheidet sich aber im Grad der Vorfertigung. Diese Bauweise findet vor allem im Bereich der Fertighäuser Anwendung, da ganze Wandelemente schon am Werk vorgefertigt werden und fertig gedämmt und beplankt ausgeliefert werden. Die verschiedenen Tafelelemente werden auf der Baustelle nur noch zusammengefügt.

Sowohl der Holzrahmenbau als auch der Holztafelbau zeichnen sich dadurch aus, dass schnell und günstig ein neues Eigenheim geschaffen werden kann. Der Nachteil dieser Bauweise liegt in der meist geringeren Stabilität der Gebäude, als zum Beispiel beim Massivholzbau. Der Holzrahmenbau ist in Nordamerika weit verbreitet und in der Sturmsaison zeigt sich immer wieder, dass viele der auf diese Weise errichteten Häuser den starken Winden nicht standhalten können. Natürlich hängt die Stabilität aber auch von der jeweiligen Ausführung des Bauprojektes ab.

Holzrahmenbau & Holztafelbau

Ein Haus in Holzbauweise


Die häufigste Anwendung findet die Holzbauweise wohl bei Häusern. Aus diesem Grund widmen wir diesem speziellen Thema noch einen eigenen Abschnitt.

Vorteile & Nachteile


Vorteile und Gründe die für ein Holz in Holzbauweise sprechen gibt es viele:

  • ansprechende Optik
  • gute Wärmedämmung
  • tolles Raumklima
  • schadstofffreies Bauen
  • ökologisch nachhaltig, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist und gleichzeitig viel CO² in einem Holzhaus gebunden wird.

Generelle Nachteile von Holzbauweisen sind schwierig zu benennen. Gerade der Massivholzbau steht anderen Bauformen in nichts nach. Die Nachteile, die man früher Holzhäusern manchmal nachsagte, haben sich durch moderne Holzbautechniken in Luft aufgelöst.

Mehr zu Vor- und Nachteilen von Massivholzhäusern »

Ökologisch?


Ein Haus in Holzbauweise sieht nicht nur wunderschön aus und punktet im Bereich Dämmung und Wohnklima, es ist zusätzlich ein entscheidender positiver Beitrag zu Ihrer persönlichen Energiebilanz. Schon in der Herstellung benötigt z.B. eine Außenwand aus Holz lediglich 1% des fossilen Primärenergiebedarfs einer Steinaußenwand.


Die deutsche Forstwirtschaft ist so angelegt, dass immer weniger Holz entnommen wird als nachwächst. Die Gefahr einer Abholzung der Wälder ist durch ökologisch verantwortungsvollen Holzbau also nicht gegeben. Hinzu kommt, dass Holz CO2 speichert, sodass in einem Holzhaus langfristig das klimaschädliche Treibhausgaus CO2 gebunden wird und Platz für junge Bäume gemacht wird, die wiederum weiteres CO2 binden können.


Bei unseren Häusern in Massivholzbauweise wird soweit wie möglich auf Materialien verzichtet, die nicht aus Holz bestehen. Statt Leim und Nägeln verwenden wir zum Beispiel spezielle Holzdübel. Schadstoffe und belastende Baustoffe wie Lösungsmittel, Formaldehyd oder Treibmittel haben in unseren Holzhäusern keinen Platz.

Dämmung


Wer Wert auf eine gute Dämmung legt, ist mit einem Haus in Massivholzbauweise gut beraten. Die Dämmeigenschaften der Wände und Decken aus Massivholz sind herausragend: Kälte und Hitze haben keine Chance und auch Lärm wird ohne Probleme abgeschirmt. Trotz der guten Dämmeigenschaften atmet der natürliche Baustoff Holz und wirkt Feuchtigkeitsregulierend, sodass immer ein ausgesprochen angenehmes Wohnklima sichergestellt ist. Wegen dieser positiven Regulierungs- und Dämmeigenschaften spricht man bei der Massivholzbauweise auch von einer natürlichen Klimaanlage.

Dämmung im Holzbau

Passivhaus


Ein Passivhaus bezeichnet ein Haus, dass durch einen optimierten Wärmehaushalt gar nicht oder nur ganz wenig aktiv beheizt werden muss. Fensterausrichtung, Wärmedämmung, Abwärme von Haushaltsgeräten sind nur einige Faktoren, die hierbei berücksichtigt werden. Ein Passivhaus kosten in der Regel etwas mehr im Bau als ein herkömmliches Haus, aber spart dafür langfristig Heizkosten.


Massivholzhäuser eignen sich durch die hervorragenden Dämmeigenschaften sehr gut als Basis für Passivhäuser. Gerne beraten wir Sie hinsichtlich der kurzfristigen und langfristigen Vor- und Nachteile hinsichtlich Kosten und Wohnkomfort eines Passivhauses.

Fertighaus


Die Bezeichnung Fertighaus kann etwas irreführend sein und wird umgangssprachlich häufig nicht ganz korrekt verwendet. Teilweise wird die Bezeichnung für ein „schlüsselfertiges Haus“ verwendet. Dabei handelt es sich um einen Neubau, der mit dem Haustürschlüssel komplett fertiggestellt übergeben wird. Korrekt verwendet wird die Bezeichnung „Fertighaus“ allerdings für Häuser, die vollständig oder in Teilen schon werksseitig vormontiert werden und auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden müssen. Gerade der Baustoff Holz eignet sich für ein Fertighaus sehr gut, da zum Beispiel eine Mauer aus Stein nur schwierig vorgefertigt und als Ganzes zur Baustelle transportiert werden könnte. Mit Holz ist dies problemlos möglich.

Passivhaus

Fertighäuser haben den großen Vorteil, dass die Bauzeit auf der Baustelle selbst nur sehr kurz ausfällt. Ebenfalls ist ein wochenlanges Austrocknen lassen des Mauerwerks nicht notwendig. Hierdurch entfällt eine monatelange Doppelbelastung durch Miet- und Finanzierungkosten. Zudem ist die zeitliche Planung deutlich zuverlässiger, da witterungsbedingte Verzögerungen durch den hohen Grad der Vormontage kaum auftreten können.
Die von uns gebauten Holzhäuser fallen nur zum Teil unter die Kategorie Fertighaus. Je nach individuellen Wünschen und Vorstellungen eignet sich diese Vorgehensweise besser oder schlechter. Gemeinsam mit Ihnen ermitteln wir in einem ausführlichen Beratungsgespräch, welcher Grad der Werksseitigen Vorfertigung für Ihr Bauvorhaben sinnvoll ist.

Kosten & Preise


Wir bieten Ihnen ein herausragendes Preisleistungsverhältnis und sind immer bemüht Ihnen optimale Qualität zu günstigen Preisen zu liefern. Wie auch bei einem gewöhnlichen Steinhaus können die Kosten bei einem Haus in Holzbauweise stark variieren. Natürlich spielt die reine Größe eine Rolle, aber darüber hinaus vor allem auch die Bauweise und das gewählte Material. An dieser Stelle sollten die Überlegungen mit einem langfristigen Horizont angestellt werden. Günstigere Materialien oder billige Fertighäuser schonen unter Umständen nur kurzfristig den Geldbeutel und spätestens beim Wiederverkauf bereut man zu kurzsichtig getroffene Entscheidungen. Wir versuchen die jeweilige Situation, die Wünsche und auch Bedenken unserer Kunden genau zu verstehen und erörtern dann gemeinsam mit Ihnen die beste Vorgehensweise.

Brandschutz


Brandschutz ist im Bereich Holzbau ein sensibles Thema, das häufig durch Fehlinformationen zu falschen Ängsten und Bedenken führt. Richtig ist natürlich, dass Holz ein brennbares Material ist. Aber nicht umsonst werden mittlerweile auch vielgeschossige Häuser in Holzbauweise errichtet, denn bei Beachtung der entsprechenden Bauvorschriften ist ein Holzhaus extrem sicher hinsichtlich Brand- und Feuerschutz. Im Detail hat gerade massives Holz sogar Vorteile gegenüber anderen Baustoffen: Tragende Holzelemente bilden bei einem Brand z.B. eine schützende Holzkohleschicht und sind daher in ihrer stützenden Funktion trotz großer Hitze nicht beeinträchtigt, während zum Beispiel Stahlträger bei großer Hitze einfach wegknicken können. Wie der Brandschutz genau aussieht hängt auch von der gewählten Holzbauweise ab. Beim Holzrahmenbau müssen zum Beispiel ganz andere Brandschutzmaßnahmen berücksichtigt werden als beim Massivholzbau. Gerne erklären wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch die verschiedenen Vor- und Nachteile.